Hilfen für Neunachbarn

Im Internet sind unzählige Seiten zu finden, die Flüchtlingen  auf unterschiedlichste Weise helfen können. Wir haben einige ausgewählt, die wir für besonders hilfreich halten:

  • Der „Refugee-Guide„ ist, übersetzt in verschiedene Sprachen, eine Orientierungshilfe mit nützliche Tipps und Informationen für das Leben in Deutschland.

  • „Willkommen in Deutschland“ ist ein Wegweiser für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

  • Das „Hammer-Forum“ sind Ärzte, Gasteltern, Pfleger und Krankenschwestern, Krankenhäuser, Spender und viele andere engagierte Menschen, die sich für Kinder in der Welt einsetzen.

  • Unter https://www.ankommenapp.de/ findet man ein durch­dachtes Lern­pro­gramm mit abwechs­lungs­reichen Übungen, die das Hören, Lesen und Schreiben trainieren. Es gibt zwei Kapitel „Hallo ich bin…“ und „Menschen in Deutsch­land“. Die präsentierten Voka­beln und Redewendungen sind für Flücht­linge relevant und bereiten zum Bei­spiel auf die Kom­munikation mit Ämtern vor. Gut: Der Wort­schatz wird in ganzen Sätzen und Sinn­zusammenhängen vor­gestellt. Einige Grammatik­themen werden erläutert, allerdings nur auf Deutsch. Bei einigen Übungen muss der Nutzer scrollen. Das ist etwas unüber­sicht­lich. (Vgl. www.test.de)

  • Unter dem Link https://www.goethe.de/de/spr/ueb/led.html findet man ein Durch­dachtes Lern­spiel, bei dem der Nutzer in einer virtuellen Stadt Wörter sammeln und Auf­gaben lösen muss. Die Lernräume sind all­tags­nah, der Nutzer bewegt sich zum Bei­spiel im Park, im Hotel und am Bahnhof. Trainiert wird vor allem der Wort­schatz. Es gibt sogar einige wenige Übungen zur Satz­stellung, leider jedoch keine Erläuterungen zur Grammatik. Bei kleinem Dis­play sind Schrift und Buttons schwer zu bedienen. Die Nut­zung erfordert eine Internet­ver­bindung. (Vgl. www.test.de)

  • Die Internetseite http://grundbildung.de/projekte/ich-will-deutsch-lernende/einstieg-deutsch-die-sprachlern-app.html bietet ein Lern­pro­gramm mit abwechs­lungs­reichen Übungen, die das Hören und Lesen trainieren. Es gibt vier Themen­bereiche, die für Flücht­linge relevant sind und die zum Bei­spiel auf die Kom­munikation mit Ämtern vor­bereiten. Jedes Thema umfasst einen Übungs­teil, einen Voka­bel­trainer, ein Wörter­buch und all­gemeine Infos, zum Bei­spiel zur Ver­wendung von „Du“ und „Sie“. Die vier Voka­bel­trainer ent­halten ins­gesamt nur rund 220 Ein­träge. Ärgerlich: Auf Smartphones mit Android- Betriebs­system ist die App schwierig zu bedienen. (Vgl. www.test.de)

  • Unter http://www.funeasylearn.com/de/app/deutsch-lernen/ findet man einen umfang­reichen Voka­bel­trainer mit abwechs­lungs­reichen Übungen, die Hören, Lesen und Schreiben trainieren. Die App enthält Voka­beln zu Themen, die für Flücht­linge relevant sind, wie Ein­kaufen, Arbeit und Gesundheit. Sie umfasst aber auch jede Menge weniger relevante Themen, zum Bei­spiel „Das Gestein“ oder „Das Orchester“. Der Wort­schatz wird mit ver­tonten Bild­karten präsentiert. Leider werden nur einzelne Wörter trainiert – vor allem Sub­stantive – , aber keine Phrasen, Sätze und Redewendungen. (Vgl. www.test.de)

  • Die Internetadresse http://www.learnlikekids.com/ führt ein umfang­reiches Lern­pro­gramm, das Hören, Lesen und Schreiben trainiert und viele ver­schiedene Themen behandelt, die für Flücht­linge relevant sind, zum Bei­spiel Bank und Post, Familie und Berufs­welt. Die Voka­beln und Sätze werden in Form von ver­tonten Bild­karten präsentiert. Starres didaktisches Kon­zept: Wörter werden zunächst einzeln einge­führt und dann in nach und nach länger werdenden Sätzen präsentiert. Die Übungen sind mono­ton. Der Titel ver­spricht zu viel: In einem Monat Deutsch zu lernen, ist unrealistisch. (Vgl. www.test.de)

  • Unter  http://clever-dragons.com/ befindet sich ein Lern­spiel, bei dem der Nutzer Wörter und Gegen­stände an den richtigen Platz in einer Zeichnung ziehen muss. Es gibt neun Themen­bereiche, zum Bei­spiel Schule, Lebens­mittel und Farben. Mit rund 200 Voka­beln ist der Umfang über­schaubar. Das präsentierte Voka­bular besteht über­wiegend aus Sub­stantiven und ist für Flücht­lings­kinder größ­ten­teils relevant. Das Lern­spiel beschränkt sich auf Drag-and-Drop-Übungen, die auf Dauer mono­ton werden. Von den Sprach­fer­tig­keiten wird nur das Hören trainiert, nicht aber Lesen, Schreiben und Sprechen. (Vgl. www.test.de)

  • Unter http://www.phase-6.de findet man einen umfang­reichen, kindgerecht gestalteten Voka­bel­trainer, der Hören, Lesen und Schreiben trainiert. Die Themen, zum Bei­spiel „Meine Familie“, „Kleidung“ und „In der Schule“, sind relevant für Flücht­lings­kinder. Der Wort­schatz wird mit ver­tonten Bild­karten vor­gestellt. Gut: Voka­beln werden einzeln, aber auch im ganzen Satz präsentiert. Die Übungen könnten aber etwas abwechs­lungs­reicher und spielerischer sein. Nur geeignet für Schul­kinder, die schon etwas Deutsch können: Ara­bisch ist als Mutter­sprache nicht ein­stell­bar, und die Erklärungen zu den Übungen sind auf Deutsch. (Vgl. www.test.de)

  • Diese Website https://www.welcome-to.nrw/ ist die Webversion der App „Welcome to NRW“. „Welcome to NRW“ ist die offizielle App des Landes Nordrhein-Westfalen für Flüchtlinge. Sie bündelt allgemeine und grundlegende Informationen und soll dabei helfen, sich in Nordrhein-Westfalen zu orientieren und zurechtzufinden.